Mit einer feierlichen Heiligen Messe ist am Sonntag, dem 18. Januar 2026, Pfarrer Marian Mertens offiziell in sein Amt als Pfarradministrator und Pfarrer des Pastoralen Raumes Hückelhoven eingeführt worden. Die Pfarrkirche St. Leonhard in Hilfarth war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein sichtbares Zeichen für das große Interesse und die Erwartungen der Gläubigen an den neuen Seelsorger.
Gläubige aus allen Gemeinden der ehemaligen Gemeinschaft der Gemeinden (GDG) Hückelhoven waren gekommen, um Pfarrer Mertens willkommen zu heißen. Im Auftrag des Bischofs überreichte Regionalvikar Markus Bruns während der Messfeier die Ernennungsurkunde und übertrug ihm damit offiziell die seelsorgliche Verantwortung für den Pastoralen Raum.
Die Einführung wurde von zahlreichen Gruppen und Ehrenamtlichen mitgestaltet. Abordnungen der Schützen und Knappen, Messdienerinnen und Messdiener aus allen Gemeinden, das Veeh-Harfen-Ensemble sowie der Kirchenchor gaben der Feier einen würdigen und lebendigen Rahmen. Auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener kirchlicher Gremien sowie zahlreiche Gäste nahmen an dem Gottesdienst teil.
Für den Rat des Pastoralen Raumes begrüßte Hans-Jürgen Knubben den neuen Pfarrer mit einem Geschenk: einer Collage aller Krippen des Pastoralen Raumes. In seinen Worten erinnerte er daran, dass die Gemeinden auf bewegte Jahre zurückblicken, die von personellen Veränderungen und Übergängen geprägt waren. Diese Zeit stellte viele Beteiligte vor Herausforderungen, hat zugleich aber das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und das Engagement vieler Gemeindemitglieder gefördert. In dieser Phase ist ein selbstbewusstes und verantwortungsvolles Gemeindeleben gewachsen, das von aktiver Mitwirkung und einem konstruktiven Miteinander geprägt ist.
Im Anschluss an die Messe nutzten viele Besucherinnen und Besucher das Beisammensein im Jugendheim zu persönlichen Gesprächen. Pfarrer Marian Mertens hatte dort Gelegenheit, zahlreiche Gemeindemitglieder kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Die Begegnungen machten deutlich, dass die Gemeinden dem neuen Pfarrer mit Offenheit begegnen und sich auf eine gemeinsame Zukunft freuen – verbunden mit der Hoffnung auf eine verlässliche und langfristige Zusammenarbeit.